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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Muss man überhaupt noch operieren, wo es doch die künstliche Befruchtung gibt?

Diese eigentlich ironisch gemeinte Frage hört man gar nicht so selten und auf sie gibt es, wie in so vielen Fällen, nicht immer eine einfache Antwort. Für uns kann die Antwort nur heißen, dass wir uns darum bemühen wollen, den Weg zu finden, „wie es für Sie am leichtesten, einfachsten und auch schönsten und schonendsten ist, zu einem eigenen Kind zu kommen". So kann - um nur ein Beispiel zu nennen - nach früher erfolgter Eileiterunterbindung oder anderweitigem Eileiterverschluss eine mikrochirurgische oder auch endoskopische Operation im Einzelfall sogar sinnvoller als eine „künstliche Befruchtung" sein. Es gibt also - wie so oft - die berühmten vielen Wege die zum Ziel führen können und wir wollen uns zusammen mit Ihnen auf die Suche danach begeben.

Bin ich zu alt oder gibt es eine Altersgrenze?

"Man ist immer so alt, wie man sich fühlt"
Dieser Spruch, den man sich durchaus selber gerne manchmal sagen lässt und der sicher auch seine Berechtigung hat, könnte auch als Überschrift für die Frage nach der Altersgrenze bei der Kinderwunschbehandlung stehen. Ganz allgemein bedeutet er, dass man "nie" zu alt für eine Aufgabe ist, wenn man sich ihr noch gewachsen fühlt.
Dies gilt mit gewissen Einschränkungen auch für die Bestimmung des Zeitpunktes oder Alters, bis zu dem der Kinderwunsch noch berechtigt ist, und damit auch noch sinnvoll, d.h. erfolgreich behandelbar sein kann.

Neben den eigenen Wünschen sind dann aber auch gleichzeitig die biologischen Grenzen zu berücksichtigen. Diese Grenzen sind nicht nur "Gott gewollt" oder von der Natur aus so vorgegeben. Diese Altersgrenze erfährt ihre Bedeutung besonders und vor allem durch den Anspruch des gewünschten Kindes, nicht nur an eine gesunde Schwangerschaft und Geburt sondern auch an eine vergleichbare Zukunftschance, ähnlich der Chancen der mit ihm aufwachsenden Altersgenossen.

Allgemein lässt sich das vielleicht am ehesten mit dem Begriff "das zukünftige Kindeswohl" veranschaulichen.

Sich ein Kind zu wünschen bedeutet in der Erfüllung immer die Entstehung eines neuen Individuums. Viele Jahre sind danach noch erforderlich für die Begleitung des Kindes beim Heranwachsen; dazu gehört ein hohes Maß an Bereitschaft, die Verwantwortung dafür zu übernehmen und viel Kraft, dies auch langfristig leisten zu können. Dies bedeutet, dass im Allgemeinen mit dem Alter von 42-45 Jahren die Grenze erreicht ist, bis zu der eine Kinderwunschbehandlung noch Sinn machen kann. Diese nur vermeintlich recht willkürliche Grenze hat ihre Berechtigung in dem oben Gesagten.

Selbstverständlich ist nach dieser allgemeinen Betrachtung immer der individuelle Fall mit der speziellen Situation eines Paares zu berücksichtigen.