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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Gefrierkonservierung

Die Vorteile der Kryokonservierung

Der Vorteil der kryokonservierten imprägnierten Eizellen ist, dass man für eine nachfolgende Behandlung keine erneute Eizellentnahme durchführen muss. Somit entfällt auch das - allerdings sehr seltene - Risiko einer Infektion oder eventuellen Verletzung durch die Eizellentnahme.

Außerdem kann nach einer besonders schweren Überstimulation deren erneutes Auftreten vermieden werden. Die bei der Entnahme von frischen Eizellen notwendige Hormonstimulation ist für den Transfer der ehemals eingefrorenen imprägnierten Eizellen nicht mehr erforderlich.

Es muss „nur“ die Gebärmutterschleimhaut ausreichend für die Einnistung vorbereitet sein. Dies kann eventuell in einem ganz normalen, unbehandelten Zyklus geschehen, oder der Schleimhautaufbau kann durch eine Östrogengabe unterstützt werden.

Dies bedeutet auch, dass Sie bei dem Behandlungszyklus, in dem die ehemals eingefrorenen imprägnierten Eizellen zurückgesetzt werden sollen, meist nur einmal zu einer Kontrolluntersuchung und dann erst wieder zum Zurücksetzen (Transfer) zu uns kommen müssen. Somit besteht also insgesamt auch ein deutlich geringerer Zeitaufwand für Sie als Patientin.

Insbesondere wegen der seit dem 1. Januar 2004 bestehenden fünzigprozentigen Kostenbeteiligung bei gesetzlich Versicherten empfehlen wir daher, immer dann eine Kryokonservierung vornehmen zu lassen, wenn mindestens zwei bis drei oder mehr mikroskopisch als gut bewertete imprägnierte Eizellen für den Einfriervorgang zusätzlich zur Verfügung stehen. So lässt sich die Schwangerschaftsrate aus einem Behandlungszyklus deutlich erhöhen. Bei einer durchschnittlichen Schwangerschaftsrate von 30 bis 35 Prozent pro Embryotransfer am Kinderwunsch Centrum München mit den frischen Embryonen kommt dann aus demselben Punktionszyklus noch eine zusätzliche Schwangerschaftsrate von etwa 20 bis 25 Prozent durch einen späteren Kryotransferzyklus hinzu. Rein rechnerisch gesehen kann also aus einem Behandlungszyklus durch die zusätzliche Kryokonservierung die Erfolgsrate von 30 bis 35 Prozent auf 50 Prozent und mehr erhöht werden.

Darüber hinaus lässt sich durch die gezielte Kryokonservierung auch die Mehrlingsproblematik weiter reduzieren. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn in primär günstigen Situationen bei dem Transfer nur ein Embryo zurückgesetzt werden soll.

Über das Für oder Wider einer Kryokonservierung sollte also nach einer ausführlichen Erörterung mit uns entschieden werden.

Denn erst durch die Berücksichtigung Ihrer persönlichen Umstände, Wünsche und Einstellungen können wir Ihnen helfen, die für Sie richtige Entscheidung zu finden.

Schematische Darstellung des Kryo-Protokolls für das Zurücksetzen von eingefrorenen Vorkerneizellen

 

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