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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Hormonelle Stimulation

Die Hormonbehandlung kann zur Verbesserung der Eireifung notwendig sein und beginnt meist zwischen dem dritten und fünften Zyklustag.

Dadurch wachsen in der Regel mehrere Eizellen heran. Wie viele Eizellen dies im Einzelnen sein werden, ist stark abhängig von den gewählten Medikamenten und dem Grund, warum eine Hormonbehandlung durchgeführt wird.

Wenn nur eine leichte Eireifungsstörung oder Gelbkörperhormonschwäche vorliegt, so wird ähnlich vorsichtig stimuliert wie für eine Inseminationsbehandlung, d. h., man strebt das Heranwachsen von zwei (in besonderen Fällen möglichst nicht mehr als drei) Eizellen (Follikeln) an.

Hingegen ist es für die Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF und IVF/ICSI) wichtig, dass nach Möglichkeit mindestens vier bis sechs Eizellen heranreifen. Für die in vielen Fällen sinnvolle Kryokonservierung sind natürlich auch mehr Eizellen zusätzlich von Vorteil.

Wann oder warum ist aber trotzdem meist eine hormonelle Stimulation sinnvoll?

Natürlich kann man auch auf die Hormonbehandlung ganz verzichten, wenn in einem natürlichen (d. h. nicht stimulierten) Zyklus sichergestellt ist, dass eine hormonelle Eireifung stattfindet.

Da nicht jede Eizelle die gleiche Qualität hat, kann sie unter Umständen nicht befruchtet werden oder sich nicht zu einer Schwangerschaft weiter entwickeln. Dies erklärt auch die ab dem Alter von 37 Jahren abnehmende Fruchtbarkeit.

Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung werden durch die hormonelle Stimulation verbessert, weil so im Eierstock mehrere Eizellen heranreifen.

Die im Einzelnen bei der Stimulation (Hormonbehandlung) verwendeten "Medikamente" haben wir Ihnen an anderer Stelle bereits erläutert.