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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Präimplantations-Diagnostik (PID)

Die Präimplantations-Diagnostik (PID) untersucht vor einem Embryotransfer von den Eltern weitergegebene Veränderungen des Erbmaterials, die zu schwerwiegenden Erkrankungen bei betroffenen Nachkommen führen. Voraussetzung für eine solche Untersuchung ist die Kenntnis der Veränderung, z. B. der Mutation in einem bestimmtem Gen oder eine bekannte Translokation bei den Eltern.

Am Anfang einer solchen Diagnostik steht immer eine genetische Beratung, in der nach Besprechung der Erkrankung, deren Vererbung sowie einer ausführlichen Familienanamnese, die Indikationsstellung zur PID erfolgt.

Das 2011 in Kraft getretene Präimplantationsgesetz (PräimpG) schreibt ein positives Votum einer Ethikkommission für jede PID-Indikation vor. Erst danach kann mit den technischen Vorbereitungen begonnen werden. Eine PID bei einer monogenen Erkrankung erfordert eine familienspezifische und individuelle Diagnostik.

Die Polkörperdiagnostik (PKD) wird seit 2004 durchgeführt, erste Behandlungen mit der PID erfolgten 2011. Im Jahre 2012 wurde das erste Kind nach zuvor erfolgter PID geboren.

Im Juni 2015 sind wir mit den Kooperationspartnern MGZ (Medizinisch Genetisches Zentrum, München) und ZHL (Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsdiagnostik, München-Martinsried) als offizielles PID-Zentrum in Bayern vom Bayerischen Gesundheitsministerium zugelassen worden.

Unsere humangenetischen Kooperationspartner

Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin

Telefon 089 / 895578 - 0
www.medizinische-genetik.de

MZG - Medizinisch Genetisches Zentrum

Telefon 089 / 3090886 - 0
http://mgz-muenchen.de