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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Vitrifikation

Im Gegensatz zum herkömmlichen Einfrieren von Eizellen, Spermien oder auch Embryonen im sogenannten slow-freezing-Verfahren wird bei der Vitrifikation durch das "blitzartige" Einfrieren im flüssigen Stickstoff die Bildung von Eiskristallen vermieden. Durch die Bildung von Eiskristallen kann die innere Struktur einer Zelle leichter beschädigt und insbesondere  für die weitere Behandlung damit unbrauchbar werden. Man nimmt an, dass bei der Vitrifikation deutlich mehr Eizellen als bei der herkömmlichen Kryokonservierung diesen Vorgang unbeschadet überstehen. Damit kann insbesondere auch jungen Frauen, die noch keinen Partner haben, geholfen werden, wenn ihre Fruchtbarkeit z.B. durch eine Krebserkrankung und die dadurch eventuell notwendige Strahlen- oder Chemotherapie nicht beeinträchtigt wird.

Da die Fruchtbarkeit mit dem Alter - deutlich bemerkbar bereits ab dem 30. Lebensjahr - abnimmt, kommt dieses Verfahren auch allgemein für den späteren Einsatz der Eizellen bei einer künstlichen Befruchtung in Betracht, wenn der Zeitpunkt schwanger werden zu wollen auf „spätere Jahre“ verschoben werden soll. (Hierfür hat sich der Begriff "social freezing", besonders im englischen Sprachraum, eingebürgert. Wir halten diese Begriffswahl nicht für sehr glücklich.)

Die Vitrifikations-Methode haben wir bereits 2010 bei uns eingeführt und verfügen über sehr gute Erfahrungen und Ergebnisse mit dieser Methode.