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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Untersuchungen

Wie lassen sich diese Vorgänge im weiblichen Körper nachweisen?

Das Heranreifen der Eizelle
entweder durch Ultraschall: hier wird bei der Zykluskontrolle (Monitoring) die Größenzunahme des Follikels, sprich des Eibläschens, beobachtet,
und/oder durch einen steigenden Estradiol-(E2)- Wert im Blut. Das Hormon Estradiol (Östrogen) produziert diejenigen Zellen (Granulosazellen), die das Eibläschen auskleiden und auch die Eizelle selber umgeben. Das Eibläschen kann bis zum Eisprung auf über 2 cm im Durchmesser heranreifen. Umgekehrt kann aber auch ein deutlich kleineres Eibläschen durchaus schon eine reife, sprich befruchtungsfähige, Eizelle enthalten. Genauso ist es möglich, dass der eine oder andere Follikel einmal keine Eizelle enthält oder sich bei der Follikelpunktion zur IVF keine Eizelle daraus gewinnen lässt. Die Eizelle selber kann letztlich immer nur unter dem Mikroskop, z. B. nach ihrer Entnahme aus dem Follikel, nachgewiesen werden, denn sie ist nur 0,1 mm groß.

Der Eisprung

Durch den steilen und sehr plötzlichen, d. h. nur innerhalb eines begrenzten Zeitraums nachweisbaren Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH) im Blut oder Urin. 1-1,5 Tage nach dem LH-Anstieg erfolgt dann der Eisprung.

Eine ausreichende Funktion des Gelbkörpers

Durch einen hohen Progesteron- und Östrogenwert.

Eine Gelbkörperhormonschwäche

Durch einen zu niedrigen Progesteron- und Östrogenwert. Die Gelbkörperhormonschwäche ist aber immer als Ausdruck einer vorher nicht regelrechten Eireifung zu sehen. Im Falle einer Gelbkörperhormonschwäche genügt es also nicht, diese allein durch eine Gelbkörperhormonzufuhr auszugleichen.

Eine Schwangerschaft

Durch einen Schwangerschaftstest. Dabei weisen wir das Hormon HCG nach. Dieser Test kann etwa 14 Tage nach dem Eisprung sinnvoll sein, wenn noch keine Regelblutung eingetreten ist. In seltenen Fällen kann andererseits trotz der eingetretenen, dann aber häufig schwächeren Blutung, eine Schwangerschaft vorliegen. Deshalb ist auch eine Überwachung der Gelbkörperhormonfunktion wichtig. Mit einer Ultraschalluntersuchung kann die Schwangerschaft drei bis vier Wochen nach dem Eisprung in der Gebärmutter als kleine „Fruchtanlage“ (= Fruchtsack) dargestellt werden.