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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Die Medikamente (Hormone) und ihre Nebenwirkungen

Die Medikamente, die wir zur Förderung der Eireifung und natürlich auch bei der IVF-Behandlung einsetzen, haben alle ein gemeinsames Ziel. Sie verstärken die Funktion Ihres Eierstocks. Normalerweise reift dort nur eine Eizelle heran. Mehrere Eizellen sind aber für eine Behandlung sinnvoller, da sich nicht jede Eizelle befruchten lässt und auch längst nicht alle befruchteten Eizellen (Embryonen) zu einer Schwangerschaft führen.

Durch eine hormonelle Stimulation kann die Anzahl der Eizellen erhöht werden und damit auch Ihre Chance schwanger zu werden.

Bei jeder Hormonbehandlung ist das Mehrlingsrisiko, allerdings in sehr unterschiedlichem Ausmaß, zu berücksichtigen.

Als weitere Nebenwirkung ist das Eintreten einer Überstimulation zu nennen. Dabei vergrößern sich die Eierstöcke und es entstehen Zysten. Diese Zysten bedeuten aber nur eine kurzfristige Beeinträchtigung und vergehen wieder von selbst.

Auch Stimmungsschwankungen und andere psychische Veränderungen können auftreten.

Die häufig diskutierte Frage, ob die Hormonbehandlung zu einem erhöhten Krebsrisiko führt oder gar bei einer Schwangerschaft dem werdenden Kind schaden kann - dieser Verdacht hat sich bisher in allen großen Untersuchungen nicht bestätigt. Eine Gewichtszunahme von mehr als 2 bis 3 kg ist selten, kommt aber ebenso wie bei der „Pilleneinnahme“ nicht vom Hormonpräparat selber, sondern von Veränderungen des Essverhaltens, Stoffwechsel, Wassereinlagerung.