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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Das A/A-Protokoll: Antagonist und Agonist

Das A/A-Protokoll ist in gewisser Hinsicht eine Abwandlung unseres Münchner Protokolls, das insbesondere darauf abzielt, eine möglichst niedrige Überstimulationsrate zu erzielen, bei gleichzeitig absolut vergleichbarem Ergebnis wie mit den anderen Protokollen.

Das A/A-Protokoll bedeutet, dass hier, im Gegensatz zum Long Protokoll, der vorzeitige Eisprung durch eine meist 4- bis 5-tägige Gabe des Antagonisten (A für Antagonist, z.B. Orgalutran oder Cetrotide) unterdrückt wird. Dadurch lässt sich der Eisprung statt mit HCG mit einem Agonisten (A für Agonist) auslösen. Die hierfür verwendeten Medikamente sind Triptorelin/Decapeptyl, Buserilin/Metrelef und Triptorelin/Synarela.

Das Auslösen des Eisprungs mit dem Agonisten hat den großen Vorteil, dass im Falle einer drohenden Überstimulation die unangenehmen Nebenwirkungen, insbesondere die extreme Vergrößerung der Eierstöcke und die Flüssigkeitsansammlungen (dann gleichbedeutend mit einer schweren Überstimulation), weitestgehend vermieden werden können. Wenn sie aber trotzdem eingetreten ist, halten die Nebenwirkungen meist nur kurz an und dauern nicht wie sonst gelegentlich Tage oder gar Wochen.

Das A/A-Protokoll ist aber nicht nur für Patientinnen geeignet, die leicht zu einer Überstimulation neigen (z.B. PCO-Syndrom), sondern es hat sich bei uns inzwischen seit 2012 so bewährt, dass wir mit dem A/A-Protokoll über eine weitere Bereicherung für die hormonelle Stimulation verfügen und die Behandlung für Sie damit noch individueller gestalten können.