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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Eileiterschwangerschaft

Embryonen können „wandern“. Das passiert zwar sehr selten, leider aber auch mal von der Gebärmutter in den Eileiter „zurück“. Trotz fachgerechten Einsetzens kann es daher zu einer Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität = EU) kommen. Das Risiko, eine Eileiterschwangerschaft nach IVF und/oder ICSI zu bekommen, liegt je nach Ausgangssituation bei ca. 1 bis 3%.

Leider lässt sich dieses geringe Risiko auch nicht durch Verwendung spezieller Techniken oder anderer Maßnahmen weiter senken oder gar generell vermeiden. Eine Gefährdung Ihrer Gesundheit kann aber durch sehr frühe Untersuchungen so gering wie möglich gehalten werden. Daher ist es wichtig, dass spätestens vier Wochen nach dem Transfer der richtige Sitz der Schwangerschaft in der Gebärmutter durch eine Ultraschalluntersuchung nachgewiesen wird.

Ergibt sich der Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft, so können wir diese fast immer mit Hilfe einer Bauchspiegelung beseitigen und Ihnen meist eine große Operation (Bauchschnitt) ersparen.

In Einzelfällen können wir eine Eileiterschwangerschaft auch medikamentös behandeln, so dass möglicherweise auf eine Operation verzichtet werden kann.

Grundsätzlich kann sich eine Schwangerschaft auch außerhalb von Gebärmutter und Eileiter (z. B. im Bauchraum oder Eierstock) einnisten. Daher steht der Begriff Extrauteringravidität (EU) ganz allgemein für eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter.