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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Mögliche Sterilitätsursachen

Bei der Frau:

  • Hormonelle Störungen an Hypothalamus, Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde oder den Eierstöcken - und dadurch eine gestörte Reifung der Eizelle
  • Entzündungen oder Operationen an den Eileitern
  • Endometriose
  • Myome, die je nach Größe und Lage einer Schwangerschaft entgegenstehen können
  • Immunologische Sterilität durch Fehlfunktionen des Abwehrsystems
  • Angeborene Ursachen, wie zum Beispiel Fehlbildungen der Eileiter oder Gebärmutter oder eine Chromosomenanomalie bzw. andere genetische Veränderungen
  • Psychische oder psychosomatische Probleme

Beim Mann: 

  • Gestörte Hodenfunktion, z. B. als Folge einer Infektion wie Mumps. Dies kann sich z. B. in zu wenigen oder eingeschränkt beweglichen Spermien äußern
  • Bakterielle Verunreinigung (Infektion) des Samens
  • Hodenhochstand
  • Immunologische Sterilität, wie z. B. Antikörper gegen Samenzellen
  • Organische Veränderungen am Hoden (Krampfadern, gutartige Tumore, Hodenkrebs)
  • Angeborene Ursachen, wie z. B. Fehlen der Samenleiter oder eine Chromosomenanomalie
  • Ejakulationsstörungen, d. h. fehlender oder „falscher“ (retrograder) Samenerguss (z. B. nach Querschnittslähmung, Hoden- oder Prostataoperation)
  • Psychische oder psychosomatische Probleme

Gemeinsame Abklärung

Die sorgfältige Diagnostik dieser sehr unterschiedlichen Ursachen und ihre Behandlung können nur in engster Zusammenarbeit mit den beteiligten Facharztgruppen erfolgen.
Dafür haben wir vor vielen Jahren die Münchner Arbeitsgemeinschaft für Reproduktionsmedizin (MAR) gegründet und diese jetzt auch räumlich im Kinderwunsch Centrum München integriert.

Was aber, wenn

  • die Ursache nicht klar erkennbar ist,
  • die Eileiter durchlässig sind,
  • die Spermien gut sind,
  • keine immunologischen Veränderungen oder Gerinnungsstörungen vorliegen,
  • keine schwerwiegend psychische oder psychosomatische Störung besteht und es trotzdem nicht klappt?

Wir sprechen dann von der ungeklärten (idiopathischen) Sterilität. Auch dann kann eine Behandlung manchmal bis hin zu einer IVF/ICSI sinnvoll sein.