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Wenn der Wunsch nach einem Kind in Erfüllung geht, ist
dies für die Eltern ein wunderbares Geschenk und einer der
schönsten Erfahrungen des Lebens.

Auf dem Weg dahin möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Neuigkeiten

 

„Eizellen auf Eis“, kein neues Verfahren

Als Reaktion auf die „angeblichen Neuerungen“ und den damit verbundenen regelrechten „Medienhype“, besonders zunehmend im Jahr 2014, zum sogenannten Social freezing möchten wir Ihnen hierzu einige Anmerkungen unsererseits nicht vorenthalten.

Die mit diesem Begriff gemeinte Erhaltung bzw. Verlängerung und Verlagerung der fruchtbaren Jahre in spätere Lebensabschnitte ist überhaupt nicht so neu, wie es derzeit in den Medien dargestellt wird.

Wir praktizieren diese Methode bereits seit 1997, angewendet an unbefruchteten Eizellen, die für eine spätere Kinderwunschbehandlung kryokonserviert werden und haben dies bereits mehrfach veröffentlicht (z.B. M. Schleyer , W. Würfel, G. Krüsmann, K. Fiedler et al; J Fertil Reprod 2005; 15(2):7-11).

Wir haben dies nie als Sensation betrachtet oder gar so darstellen wollen, denn medizinische und erst recht ärztliche Arbeit sehen wir nicht als werbemäßig anzupreisendes Geschäftsmodell. Wir sehen diese Methode lediglich als eine von vielen Möglichkeiten der Kinderwunschbehandlung, ursprünglich entstanden mit dem Ziel, die Fruchtbarkeit junger Frauen zu erhalten, bevor sie sich einer Chemo- oder Strahlentherapie wegen einer Krebserkrankung unterziehen müssen (FertiProtektion).

Diese Methode mit unserer inzwischen über fünfzehnjährigen Erfahrung anzuwenden, ist ein klarer Auftrag im Interesse der nach unserem Rat und unserer Erfahrung suchenden Patienten zu handeln. Es ist aber nichts, was als scheinbar neu und marktschreierisch anzukündigen ist. Es ist lediglich ein möglicher Weg um unseren Patienten in schwierigen, körperlich und/oder seelisch belastenden Zeiten oder Lebenssituationen einen kleinen Lichtblick für die Zukunft zu ermöglichen. Die damit verbundenen und noch lange nicht völlig erforschten Risiken darf man dabei allerdings nicht vernachlässigen oder gar beiseiteschieben.


Eine Weltneuheit...

...ist das Embryoscope sicher nicht mehr, aber selbst in Deutschland  haben sich derzeit erst ganz wenige Zentren dieser hoch spezialisierten Technik gewidmet und erste sehr positive Erfahrungen gesammelt. 

Das Embryoscope ist eine der neuesten und weltweit fortschrittlichsten schematische Abbildung eines EmbryoskopsMöglichkeiten, die Entwicklung befruchteter Eizellen (Embryonen) im Einzelbildverfahren fortlaufend aufzuneh­men. Gleichzeitig ermöglicht das in das Embryoskop integrierte Kultursystem, dass sich die befruch­teten Eizellen von Anfang an unter absolut konstanten Umgebungsbedingungen entwickeln können. Temperatur, pH-Wert und das zugeführte Gasgemisch aus CO2 und Luft werden in einem, für die Eizelle optimalen Verhältnis gehalten. 

In der für die Eizelle extrem empfindlichen frühen Entwicklungsphase werden somit Kultur­bedingungen geschaffen, die der natürlichen Situation im Körper sehr nahe kommen. Hier, wie auch sonst fast immer in der Medizin, gilt das Prinzip: Je näher etwas den natürlichen Umständen angeglichen werden kann, desto optimaler kann der Behandlungserfolg sein. 

Darstellung der Zellentwicklung mit dem EmbryoskopDas eingebaute Mikroskop ermöglicht die fortlaufende Betrachtung der Zellentwicklung, ohne dass die Eizellen dazu herausgenommen werden müssen. Nur so können Störungen vermieden werden, die sonst die Eizellentwicklung ungünstig beeinflussen könnten. 

Im Vergleich zur bisherigen Situation entstehen so noch günstigere Voraussetzungen, die damit eine weitere Verbesserung der Schwangerschaftsrate ermöglichen können.


Kostenübernahme

Die gesetzlichen Regelungen zur Kostenübernahme bei Maßnahmen nach § 27a SGB V (so genannte künstliche Befruchtung) finden Sie hier.

Inzwischen weichen einige Krankenkassen von den gesetzlichen Vorgaben nach § 27a SGB V ab und haben die Kostenübernahme teilweise sehr individuell gestaltet (z.B. Kostenübernahme bei nicht verheirateten Paaren, Lockerung der Altersgrenzen, etc.).

Einen Überblick hierüber bietet Ihnen die Tabelle "Satzungsleistungen Kassen" auf der Homepage des Berufsverbandes reproduktionsmedizinischer Zentren Bayerns (BRB).


BRB – Presseinformation zum Embryonenschutz-Gesetz

Zum deutschen Embryonenschutzgesetz hat der Berufsverband Reproduktionsmedizin in Bayern e.V. im Jahre 2007 eine heute noch gültige Presseerklärung abgegeben. 

Stellungnahme des Berufsverband Reproduktionsmedizin Bayern e.V.:

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Presseinformation als pdf-Dokument zum Download


Präimplantationsdiagnostik

Am 7. Juli 2011 stimmt der Bundestag für die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik.

Im Juni 2015 sind wir mit den Kooperationspartnern MGZ (Medizinisch Genetisches Zentrum, München) und ZHL (Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsdiagnostik, München-Martinsried) als offizielles PID-Zentrum in Bayern vom Bayerischen Gesundheitsministerium zugelassen worden.

Unsere humangenetischen Kooperationspartner:

MGZ - Medizinisch Genetisches Zentrum
Telefon 089 / 3090886 - 0
http://mgz-muenchen.de

Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin
Telefon 089 / 895578 - 0
www.medizinische-genetik.de

Kontaktadressen für die psychosoziale Beratung für Paare zur PID:

Frau Gerti Walleitner, Dipl. Sozialpädagogin
pro familia Beratungsstelle
Türkentraße 103, 80799 München

DONUM VITAE in Bayern e.V.
Luisenstr. 27, 80333 München


Sonderheft FOCUS: Ärzteliste 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016

Auch 2016 wurde das Kinderwunsch Centrum München in die FOCUS Ärzteliste aufgenommen. Auch wenn die Liste die wirkliche Qualität der ärztlichen und medizinischen Leistung nur andeutungsweise wiedergeben kann, so sind wir dennoch schon ein bisschen stolz darauf, genannt zu sein (Urkunden von Dr. Fiedler und Prof. Dr. Dr. Würfel).