Die Kinderwunschbehandlung im Überblick

Jede Kinderwunschbehandlung ist für uns eine hohe Verantwortung und bedeutet bei jedem Schritt immer die Chancen mit den Risiken abzuwägen. Dazu sind vor allem die Ultraschall- und Hormonkontrollen während der Stimulation notwendig!

 


Hormonelle Stimulation

Die Hormonbehandlung kann zur Verbesserung der Eireifung notwendig sein und beginnt meist zwischen dem dritten und fünften Zyklustag.

Intrauterine Insemination

Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden besonders aufbereitete, „gewaschene“ Spermien in konzentrierter Form direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Im Gegensatz zu den bisher genannten Verfahren erfolgt bei der IVF-Behandlung die Vereinigung von Eizellen mit dem Sperma außerhalb Ihres Körpers.


Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die ICSI wird angewandt, wenn aufgrund eines eingeschränkten Spermiogramms nicht oder kaum mit dem selbstständigen Eindringen eines Spermiums in die Eizelle zu rechnen ist.

Kryokonservierung/Vitrifikation

Der Vorteil der kryokonservierten imprägnierten Eizellen ist, dass man für eine nachfolgende Behandlung keine erneute Eizellentnahme durchführen muss.

 

Refertilisierung

Voraussetzung ist ein ungestörter Hormonhaushalt mit regelmäßigem Eisprung, eine ausreichende Restlänge des Eileiters und die uneingeschränkte Zeugungsfähigkeit des Partners.


MESA/TESE

Keine Spermien im Ejakulat (Azoospermie) und trotzdem gute Hoffnung; diese Aussage besteht zu Recht.

 

Blastozystenkultur

Als Blastozyste bezeichnet man eine befruchtete Eizelle am 5. Tag ihrer Teilung. Nur etwa ein Drittel der befruchteten Eizellen können sich bis zu einer Blastozyste entwickeln.

Assisted Hatching

Assisted Hatching bedeutet frei übersetzt: Unterstützung/Hilfe beim Schlüpfen

 

 


Polkörperdiagnostik (PKD)

Die Polkörperdiagnostik wird als anerkanntes Verfahren zur Erkennung von Chromosomenfehlverteilungen von uns am Kinderwunsch Centrum München in ausgewählten Fällen und nach umfassender Beratung durchgeführt.

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) untersucht vor einem Embryotransfer von den Eltern weitergegebene Veränderungen des Erbmaterials, die zu schwerwiegenden Erkrankungen bei betroffenen Nachkommen führen.

Fertiprotektion

Als Kooperationszentrum von FertiPROTEKT (Netzwerk für fertilitätsprotektive Maßnahmen) bieten wir auch fertilitätsschützende Maßnahmen vor einer Chemo- oder Strahlentherapie in unserem Zentrum an.


Social freezing

Dieser Begriff beschreibt die Möglichkeit, Eizellen oder auch Samenzellen aus nicht medizinischen Gründen, unabhängig von der aktuellen Familienplanung, zu entnehmen und dann einzufrieren.